Einfacher… Kapitel 08

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Gesetz des freien Willens II

Einfacher geht es nicht (Sylvia Reifegerste)

Das Gesetz des freien Willens II: Einfach einzigartig sein

Die kosmische Wahrheit

Die Wahrheit hat viele Facetten, und jeder entscheidet für sich was er für sich als wahr, oder unwahr hält. Wenn wir die kosmische Wahrheit vermitteln, so trifft jeder für sich die Entscheidung, ob er an diese Wahrheiten glaubt oder aber nicht. Jeder versteht die Wahrheit, entsprechend seiner Sichtweise, seiner Glaubenssätze, also entsprechend seinem derzeitigen Entwicklungsstand.

Jede Wahrheit kann unterschiedlich interpretiert werden. Je nach Reifegrad und Bewusstseinsstand interpretiert jeder die Wahrheit so, wie er sie aus seiner Sicht wahrnimmt. Unabhängig wie die Wahrheit von jedem interpretiert wird, sie bleibt immer das was sie ist. Sie wird durch die vielen unterschiedlichen Meinungen nicht in ihrer Aussage angetastet.
Eine Tasse bleibt auch immer eine Tasse, ob wir daraus trinken oder nicht, ob wir sie als schön oder hässlich, praktisch oder unpraktisch empfinden, sie bleibt immer das was sie ist, eine Tasse.

Durch Glaubenssätze, Dogmen, Verhaltensweisen wird oft die wirkliche Wahrheit verfälscht, verzerrt oder verschleiert. Dennoch verändert sie sich in ihrem Ursprung nicht. Was wahr ist, bleibt wahr, ob wir es nun annehmen können oder aber auch nicht, ist davon unabhängig.

Dogmen, Vorurteile und Verbote sind Stolpersteine auf dem spirituellen Weg

Auf dem spirituellen Weg gibt es unzählige Vorurteile, Glaubenssätze, Vorschriften, Verbote und Dogmen. Die Kirche hat von Anbeginn hierzu einen großen Teil beigetragen. Viele der Überlieferungen wurden aufgrund von Machthunger anders übersetzt. So kam es zu vielen Missverständnissen und Unwahrheiten. Die Folge hiervon waren viele Gebote und Verbote.

Dabei gibt es im gesamten Universum nur eine einheitliche Religion. Es ist die Religion der universellen, bedingungslosen Liebe. Ob diese Liebe nun von Christus, Buddha, Allah oder anderen göttlichen Inkarnationen gelehrt wurde, spielt dabei keine Rolle.

Die Religion der bedingungslosen Liebe, kennt keine Vorschriften, keine Dogmen oder Verhaltensregeln. Sie schließt immer alles ein und heißt alles willkommen, denn sie sieht in allem das Göttliche. Die universelle Liebe hat nur einen Wunsch, sich weiter auszudehnen und zu wachsen. Sie erfasst jedes Wesen, und es hängt nicht davon ab, wie sich das Wesen verhält. Die universelle göttliche Liebe schließt alles ein. Sie erwartet keinen Gehorsam, keine Gelübde, keine Entbehrungen oder Entsagungen, keine Rituale, keine Versprechungen, keine Veränderungen, oder gar ein musterhaftes engelhaftes Verhalten. Die göttliche Liebe erfasst jeden und nimmt jeden so an, wie er ist. Sie unterteilt niemals in gut oder böse, falsch oder richtig.

Dogmen, Vorschriften und Verbote denen wir folgen, behindern unseren spirituellen Weg. Sie sind wie spitze Steine, über die wir schnell stolpern können.

Überlege einmal in diesem Zusammenhang, welche Vorschriften du dir für dein Leben aufgestellt hast. Nach welchen Regeln, Glaubensmustern, Verboten lebst du?

Vorschriften, Dogmen, Regeln, Verbote und alte überholte Glaubenssätze verhindern in den meisten Fällen die wahre spirituelle Entwicklung. Sie bedeuten immer eine Begrenzung und bilden ein Gefängnis für unser wahres Ich. Auch unser wahres Ich benötigt weder Verbote noch Vorschriften oder Dogmen. Es will sich genauso wie die bedingungslose Liebe ausdehnen und wachsen. Es will ebenso alles einschließen, das heißt, nichts meiden oder verhindern.

Regeln, Dogmen und Verbote sind meistens mit Bedingungen, Forderungen, Druck und einer Bestrafung bei Nichteinhaltung verbunden. Wir brauchen nicht erst etwas zu machen, um Glück, Freude oder Liebe zu erleben, außer daran zu glauben, dass uns alles zusteht. Wenn wir daran glauben, dass uns das Beste im Leben zusteht, werden wir auch das Beste im Leben anziehen. Glauben wir daran, dass wir erst etwas dafür tun „müssen“, um etwas zu bekommen, dann wird sich auch dies bewahrheiten.

Jeder Mensch ist einzigartig

Alle Wesen sind einzigartig und jeder verfügt über unterschiedliche Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Viele Menschen kennen ihre Einzigartigkeit nicht. Das heißt, sie nutzen ihre wahren Fähigkeiten und Gaben nicht, sondern erfüllen lieber die Erwartungen anderer Menschen. Das führt zu Frust und Unzufriedenheit.

Wir alle haben Gaben und Fähigkeiten mit auf die Welt gebracht. Diese Gaben und Fähigkeiten sind dazu da, um sie nutzen und zu leben. Als Kinder haben noch vollen Zugang zu diesen Gaben. Im Laufe der Jahre sorgen Verletzungen, Verhaltensweisen, Schutzmechanismen und Glaubensmuster dafür, dass wir uns immer mehr von unserer Einzigartigkeit entfernen und dadurch immer mehr den Kontakt zu unseren wahren Fähigkeiten verlieren. Das Leben wird immer mehr den Gegebenheiten und äußeren Umständen angepasst. Wir führen ein Leben was von uns erwartet wird oder wir machen genau das Gegenteil, indem wir uns gegen die Erwartungshaltung anderer auflehnen. In beiden Fällen haben wir uns jedoch von unseren wahren Fähigkeiten abgeschnitten.

Nur wenige Menschen leben entsprechend ihren Fähigkeiten und kennen ihre Einzigartigkeit.

Kennst du deine Einzigartigkeit? Was macht deine Einzigartigkeit aus?

Es ist gar nicht so leicht, Kontakt zu seiner Einzigartigkeit zu bekommen, denn dies setzt Bewusstheit voraus. Das beinhaltet, genau zu wissen, wer und was wir wirklich sind.

Beschreibe dich bitte, mit all deinen Fähigkeiten und mit deinen Schwächen. Gehe dabei nicht in eine Bewertung, sondern nehme nur wahr.


Übung:

Setze dich bequem hin und schließe deine Augen. Atme einige male tief ein und tief aus. Nun stell dir vor, du bist am Meer mit einem herrlichen Sandstrand. Die Wellen rauschen und es weht ein leichter Wind. Du begibst dich ans Ufer des Meeres und erkennst, dass von den Wellen enorm viele kleine Kieselsteine angespült worden sind. Sie sehen fast alle gleich aus.
Ein Kieselstein hebt sich jedoch von den anderen hervor. Du hebst ihn auf und betrachtest ihn genau. Was unterscheidet ihn von den anderen Steinen? Nimm alle Einzelheiten wahr.

Löse dich jetzt von den Bildern und kehre mit deinen Bewusstsein wieder zurück ins Hier und Jetzt. Spüre dich sitzen und öffne dann langsam und behutsam wieder deine Augen.

Beispiel:
Der Kieselstein der sich von den anderen unterscheidet ist rot, viel größer als die anderen und an den Enden spitz und kantig. Der Stein sticht dadurch sofort ins Auge.

Übergeordnet betrachtet, handelt es sich um einen Menschen, der über seine innere Größe (Kraft, Ausstrahlung) herausragt, der über viel Power, Willenskraft und Mut (Farbe rot) verfügt und sein spezielles Markenzeichen seine Ecken und Kanten sind. Die Einzigartigkeit bezieht sich somit auf eine starke Persönlichkeit, ebenso auf die Eigenwilligkeit mit einer entsprechenden Power und Willenskraft.
Die Einzigartigkeit der Person ist natürlich noch viel komplexer. Die Übung gibt jedoch schon mal einen kleinen Einblick, worum es geht.

Über diese kleine Übung können wir Kontakt zu unserer Einzigartigkeit aufnehmen. Wir können darüber einige Eigenschaften erkennen, die uns von den anderen unterscheiden. Sofern die Übung zu keinem befriedigendem Ergebnis geführt hat, kann sie erweitert werden. Wir können dazu praktisch jeden Gegenstand wählen, der uns einfällt. Wichtig ist immer, dass die Basis darauf aufbaut, dass es viele gleiche Gegenstände sind und eines aus der Masse herausragt. Wie z.B.:

  • Viele Autos eines bestimmten Modelles stehen auf der Straße, eins sieht völlig anders aus.
  • Ein Blumenfeld mit einer Sorte von Blumen, eine Blume unterscheidet sich völlig von den anderen.
  • Ein Fischschwarm im Meer, die alle gleich aussehen. Mitten im Schwarm befindet sich ein Fisch, der anders aussieht.
  • usw.

Diese Übung kann quasi mit allem gemacht werden, was uns einfällt. Alles was wir dabei herausfinden, gibt Hinweise auf unsere Einzigartigkeit.

Was uns am meisten fehlt, gibt Hinweise auf unsere Fähigkeiten

Jeder Mensch hat einen einzigartigen Beitrag, den er leisten kann. Diesen Beitrag herauszufinden, mag für einige leicht und für andere schwierig sein. Spaß und Freude sind in diesem Zusammenhang immer sehr hilfreiche Hinweise. Alles was uns Spaß und Freude bereitet, gibt Hinweise auf unsere Einzigartigkeit. Indem wir das tun, was wir lieben, leisten wir automatisch einen Beitrag für andere Menschen. Sind wir mit unserer Einzigartigkeit in Kontakt, so erleben wir Gefühle von Fülle, Lebendigkeit und Vitalität. Wir sprühen nur so vor Lebenskraft, Energie und Tatkraft. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das gesamte Umfeld aus und stärkt das Kollektiv.

Es gibt eine weitere Methode herauszufinden, wie unsere Einzigartigkeit aussieht und was wir geben können. Wenn wir uns bewusst machen, was wir uns von anderen Menschen am meisten wünschen, kommen wir schnell zu unseren eigenen Fähigkeiten. Wünsche ich mir von meinen Mitmenschen mehr Aufmerksamkeit, Liebe oder Anerkennung, dann sind das genau die Schätze, die ich selber in mir trage und die ich anderen geben kann. Das was ich mir im Außen am meisten wünsche, trage ich selber als Schatz in mir. Die Aufgabe besteht nun darin, sich diesen Schatz bewusst zu machen, ihn zu leben und an andere weiterzugeben.

Mache dir über deine Bedürfnisse bewusst, was du gerne von anderen Menschen empfangen möchtest.

Wünschst du dir mehr Respekt, Achtung, Raum, Wertschätzung, Unterstützung, Heilung oder etwas ganz anderes? Erkenne, dass diese Eigenschaften zu deinen wahren Fähigkeiten gehören und lebe sie bewusst.
Gebe künftig genau das, was du selber gerne von anderen hättest und mache neue Erfahrungen.

Positive und negative Anerkennung

Auf dem gesamten Planeten Erde geht es um positive und negative Anerkennung und um die Angst vor dessen Verlust.
Hinter dem großen Anerkennungswunsch verstecken sich ein sehr großes Machtspiel und ständige Konkurrenz- und Wettkämpfe. Es gibt Sieger, Herrscher, Verlierer oder Versager. Manche sind traurig oder resigniert, weil sie den Anforderungen nicht gewachsen sind. Andere wiederum sind wütend, sie lehnen sich auf und machen aus Trotz genau das Gegenteil.

Jedes „besonders sein wollen“, trennt uns von unseren Mitmenschen.

Ob nun die Anerkennung im Negativen oder im Positiven erfolgt, ist hierbei unerheblich. Jeder Mensch sehnt sich nach der Verbundenheit und der allumfassenden Liebe, die wir alle in der Einheit erfahren haben. Jeder, der meint mehr tun zu müssen, mehr leisten zu müssen und besonders sein zu müssen, um dadurch mehr äußere Anerkennung zu erhalten, trennt sich automatisch von seinen Mitmenschen. Die Trennung bedeutet wiederum die Nichtliebe und die damit verbundene Einsamkeit. Jeder kennt diese unendliche Einsamkeit und die damit verbundene Leere. Sie ist unabhängig davon, ob jemand mit Menschen zusammen oder aber wirklich allein ist.

Mit Licht zu arbeiten beinhaltet ebenfalls mit der bedingungslosen Liebe zu arbeiten!

Die bedingungslose Liebe gehört zur Arbeit mit Licht genauso dazu, wie das Atmen zum Leben. Fehlt die bedingungslose Liebe, kann die Arbeit nur in einer stark begrenzten Form stattfinden. Der Weg des Lichtes ist daher auch immer ein Weg der Liebe. Um uns für die bedingungslose Liebe zu öffnen, benötigen wir unser Herz.

In fast jeder Partnerschaft werden unausgesprochene Verträge geschlossen

Zunächst mache dir auch bewusst, was für dich persönlich das Wort LIEBE bedeutet. Viele Menschen verbinden mit Liebe Anerkennung, Erwartungen, Zweisamkeit, Abhängigkeiten oder auch Angst vor Verlust. Sie halten den anderen „aus Liebe“ fest, weil sie Angst haben, allein zu sein, nicht zu genügen oder nicht begehrenswert zu sein. Es werden Bedingungen und Erwartungen an die Liebe geknüpft. In fast jeder Partnerschaft werden unausgesprochene Verträge geschlossen, in denen klar geregelt ist, was auf der einen Seite gegeben wird und was dafür auf der anderen Seite von dem anderen erwartet wird. Es handelt sich somit mehr um ein Tauschgeschäft, an den sich beide Partner zu halten haben. Tun sie es nicht, kommt es zur Entliebung und Trennung.

Das Ego ist kein böses Übel

Wenn wir uns mit der Einzigartigkeit beschäftigen ist es auch wichtig, herauszufinden, wann und wie oft wir unserem Ego das Zepter überlassen. Bei unserem Ego handelt es sich um unser kleines Ich. Es ist für unseren irdischen Aufenthalt zwar wichtig, jedoch ist es im Gegensatz zu unserem göttlichen Ich, sehr begrenzt. Das Ego WILL, dass wir uns von den anderen unterscheiden, indem wir besser, weiser, reifer, klüger, reicher usw. sind. Es MUSS ständig beurteilen und werten. Es WILL ebenfalls beweisen, dass wir etwas darstellen und, dass wir wichtig sind.

Über das Ego werden Zweifel gesetzt, Illusionen ins Leben gerufen und Ängste geschürt. Das Ego arbeitet mit Druck, Bestrafung und Belohnung und schafft Grenzen im zwischenmenschlichen Bereich. Es trennt uns letztendlich von unseren irdischen Geschwistern. Das Ego möchte immer, dass wir herausragen und etwas Besonderes darstellen. Wie steht es um dein Ego und was löst folgende Behauptung bei dir aus:

„Du bist einzigartig aber nichts Besonderes.“

Wenn wir uns für den spirituellen Weg öffnen, dann rebelliert häufig unser Ego. Es fühlt sich bedroht und hat Angst, dass es keine Berechtigung mehr hat. Es geht jedoch nicht darum, dass Ego zu bekämpfen. Das Ego ist kein böses Übel, dem wir die Tür zu weisen haben. Wir haben es auch nicht aus unserem Innern zu entfernen. Ohne ein gesundes Ego wäre unsere Existenz auf der Erde gar nicht möglich. Führt jedoch das Ego hauptsächlich die Regie in unserem Leben und überdeckt es durch seine Bewertungen unser wahres Sein, dann leben wir nicht, was wir wirklich sind. Wir leben mehr auf der Schattenseite und halten uns in Bewertungen, Schutzprogrammen auf, um uns zu schützen.

Alle Schattenanteile und auch die Schutzmechanismen, sind Anteile von unserem Ego. Es sind somit wichtige Anteile, die uns helfen zu uns selber zurück zu finden.

Anregung:
Gehe in die Natur und halte dich dort einige Zeit auf. Beobachte die Tierwelt und die Pflanzenwelt und schaue, wie sie wachsen und gedeihen ohne wirklich etwas zu wollen. Begebe dich gleich im Anschluss unter Menschen und suche den Kontakt zu einem Menschen, von dem du weißt, dass sein Ego und sein WOLLEN besonders stark ausgeprägt sind. Lerne zu unterscheiden und nehme wahr, ohne zu urteilen.

Es geht darum, unser Ego zu verfeinern und es für unsere eigene ICH-Findung zu nutzen. Frieden mit dem Ego zu schließen gehört sicherlich zu einer sehr wichtigen Herausforderung in unserem Leben.

Übrigens, wenn wir uns verletzt fühlen, wird niemals unser wahres Sein verletzt. Verletzt fühlt sich immer nur unser EGO!

Meditation: Die Herzenskraft des Dschungel nutzen
Mache diese Meditation immer, wenn du etwas für dein Herz benötigst, dich zu stark im Ego aufgehalten hast oder selbst mit Egoismus konfrontiert wurdest.
Grün ist eine sehr gute Heilfarbe, sie ist sanft, beruhigend und dennoch erfrischend und belebend. Sie stärkt die Muskulatur und das Gewebe. Auch hat sie einen positiven unterstützenden Einfluss auf unser 3.Auge. Grün ist die Farbe für das Herzchakra und für die allumfassende Liebe. Die Meditation mit der Farbe Grün führt ebenso zur Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Geduld und zurück zum Ur-Vertrauen.

Lege oder setze dich bequem hin und schließe deine Augen. Atme mehrmals tief ein und aus. Lasse alles los, was dir zurzeit Sorgen und Gedanken macht. Zähl langsam von 10 bis 0 zurück und atme, während du zählst, tief ein und aus…
Wenn du bei Null angekommen bist, stell dir vor deinem geistigen Auge, einen kleinen Weg vor. Dieser Weg führt dich in einen grünen üppigen Dschungel…

Du gehst in den Dschungel hinein, und alles um dich herum ist von einem üppigen satten Grün. Du nimmst die unterschiedlichen Geräusche und fremdartigen Gerüche des Dschungels wahr. Du spürst die Wärme du die schwüle warme Luft auf deinen Körper. Du bemerkst, dass die unterschiedlichen Kraftströme des Dschungels deinen Körper erfassen und das satte Grün in jede Zelle deines Körpers hineinströmt. Eine unendliche Ruhe breitet sich in deinem Körper aus…

Du gehst tiefer in den Dschungel hinein und gelangst zu einer Lagune. Sie ist traumhaft schön anzusehen. Das Wasser der Lagune ist von einem tiefen Smaragdgrün. Du beschließt, zu baden und legst deine Kleidung ab. Das Wasser ist herrlich, frisch und belebend. Du spürst, wie sich das satte Grün immer mehr in deinem Körper ausbreitet. Es ist fast so, als wenn du eins mit dem Smaragdgrünen Wasser wärst…

Deine Aura und jede Zelle deines Körpers einschließlich aller Organe werden von den sanften, harmonischen, grünen Lichtwellen belebt. Alte Verletzungen ob physischer oder psychischer Art, werden gereinigt und geheilt. Negative, destruktive Gedanken, egoistische Verhaltensweisen und überholte Glaubensmuster werden aufgelöst. Auch alle Spannungen, Widerstände und Blockaden werden von dem Grün erfasst und lösen sich sanft auf. Probleme, Sorgen, Kümmernisse und Leid fallen wie grüne Blätter von dir ab…

Freude und Vertrauen breiten sich in deinem ganzen Körper aus. Du spürst die allumfassende Liebe in jeder Zelle deines Körpers. Du empfindest ein tiefes Urvertrauen und fühlst dich eins mit allem. Du bist mit deinem eigenen Sein verbunden, mit deinem wahren ICH…

Und während du so in dem grünen Wasser badest, bemerkst du, dass vom Himmel grüne Lichtstrahlen auf dich herabfallen. In der Mitte der Lichtstrahlen bildet sich eine leuchtende smaragdfarbene Lichtspirale. Sie kommt auf dich zu und berührt mit ihren unteren Kreisen ganz sanft dein Herz…

Übergebe jetzt der Spirale alles, was dich noch an deiner weiteren Entwicklung hindert. Du kannst der Spirale jede Blockade, alle Schleier, alte Glaubenssätze und Muster sowie Zweifel und Misstrauen übergeben. Die Spirale wandelt all diese negativen Dinge nun um, in Licht – Liebe – Glaube – Hoffnung – Vertrauen – Wahrheit…

Und während du der Spirale all das übergibst, was du nicht mehr benötigst, spürst du wie sich dein Herz weit öffnet. Und es ist ein herrliches Gefühl, denn Du weißt du bist mit der Quelle deines wahren Seins verbunden.

Spüre, wie die Strahlen deinen ganzen Körper einhüllen. Dein Körper und deine Aura leuchten und strahlen. Du bist eins geworden mit dem grünen Licht. Verweile in diesem wunderbaren Zustand solange du möchtest…

Nun begib dich aus dem Wasser und trockne dich in der warmen Luft. Du machst dich auf deinen Heimweg und kehrst aus dem Dschungel wieder zurück. Du spürst dich hier liegen/sitzen und beginnst dich dann langsam wie eine Katze zu recken, und zu strecken. Dann öffnest du behutsam und in deinem Tempo wieder deine Augen und bist im Hier und Jetzt…

(Ende Meditation)

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