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Peter Reifegerste: Eine kleine Biographie

Peter Reifegerste
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Peter Reifegerste: Eine kleine Biographie

Ich selbst würde mich als typischen Widder bezeichnen, der schon immer mehr in der Rebellion als in der Anpassung lebt, der mehr das Risiko und die Herausforderung sucht, statt die Sicherheit, und der mehr nach einer beruflichen Kreativitätsauslebung strebt als nach einer (soliden?) Karriere...

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DEIN LEBEN IST KEIN ZUFALL !

Du hast Dir ganz bestimmte Aufgaben vorgenommen.

Erinnere Dich:

  • Du allein hast Dir Dein Leben ausgesucht. Das war Deine eigene Entscheidung.
  • Warum? Weil Du in diesem Leben ganz bestimmte Erfahrungen machen willst.
  • Dazu hast Du Dir u.a. Deine Eltern und Dein Umfeld genau ausgesucht.

Durchschaue das große "Lebens-Theater", das wir alle hier auf der Erde spielen.

Nimm eine übergeordnete Sichtweise ein, indem Du in Dein Herz gehst und erkenne dann den wahren Sinn und die wahre Botschaft, die hinter Deinen täglichen Herausforderungen, Begegnungen, Ereignissen, Wahrnehmungen, Empfindungen und Gefühlen stehen.

Erkenne DEINE Rolle, DEINE selbst vorgenommene Aufgabe in diesem Spiel und erkenne auch die Rolle Deiner Mitspieler. Gehe dazu in Dein Herz und höre auf die Botschaft.

Bist Du Dir Deiner wahren Größe bewusst?

Nimm Dich wahr, wer Du wirklich bist!

 

Eine kleine Biographie

Übersicht

Vorwort Es ist ein Junge Verborgene Gefühle lesen Ich bereiste viele Länder Beruflich bin ich mehrmals wieder ganz von vorne angefangen Beruf und Geld verdienen Stichwort "die alte Welt" Mein "früheres Leben" als Musiker Ich lebte schon immer in "zwei Welten" Brücke zwischen "zwei Welten", zwischen Schatten und Licht Es ist die Zeit des Verstehens Die übergeordnete Sichtweise Ich liebe Herausforderungen Ibiza: Das große Abenteuer Die Suche Die Erkenntnis Die Entscheidung Noch ein Tipp

 

Vorwort

Ich weiß wie es sich anfühlt, aus vollem Herzen zu lieben und geliebt zu werden. Wie es sich anfühlt, mit der großen Liebe zu verschmelzen und zusammen eins zu werden. Ich kenne das Gefühl, wenn es nur diesen unendlichen Augenblick von zeitloser und grenzenloser Sicherheit und Weite gibt und alle Ängste, Sorgen und Zweifel keinen Millimeter Platz zwischen uns finden. Und wenn man denkt, man hat noch alle Zeit der Welt.

Und ich weiß auch wie es sich anfühlt, wenn einem plötzlich klar wird, diese Liebe schon morgen für immer zu verlieren und das Gefühl, über Nacht zum Greisen zu werden. Oder wenn man morgens beim Erwachen nicht glauben kann, dass alles nie wieder so sein wird, wie es einmal war, obwohl man doch gerade eben noch zusammen lachte und liebte.

Klar, alles geht einmal zu Ende und das Leben geht immer weiter. Sicher, aber irgendwie nur bei den anderen.

Aber ich weiß auch, wie es sich anfühlt aus vollem Herzen zu hassen und Rache zu leben. Wie es sich anfühlt, mit diesem mächtigen Gefühl zu spalten und zu trennen, bis man letztendlich selbst getrennt, gespalten und allein dasteht. Ich kenne das Gefühl, sich dadurch selbst abzuspalten, auszuschließen, auszugrenzen und in die Isoliertheit zu fallen. Und ich kenne das Gefühl, wenn man irgendwann mit seinen Taten hadert.

Ich kenne diese Gefühle. Ich habe sie gelebt.

Doch etwas habe ich damals nicht gewusst: Ich habe nicht gewusst, dass alles das, was ich erlebte alles andere als Zufall war sondern genauso geschehen sollte. Alles war mit meiner Familie und mir so geplant. Ja, es sollte genauso geschehen, weil ich es erleben wollte.

Und noch etwas habe ich damals nicht gewusst: Ich habe nicht gewusst, dass ich in keinem Moment allein, ausgeschlossen oder isoliert war. Keiner von uns ist das, niemals und in keinem Moment. Oh nein, genau das Gegenteil ist der Fall. In diesen beiden Punkten habe ich mich (Gott sei Dank) gewaltig geirrt.

Heute weiß ich, dass nichts, absolut nichts zufällig passiert. Alles hat einen übergeordneten Sinn und Zweck und das es bei meinen Erlebnissen um so viel mehr geht, als nur um mich und meiner Familie. Alles was wir tun hat auch immer Auswirkungen auf alles andere. Es betrifft uns alle, weil jeder mit jedem irgendwie verbunden ist. Wir denken einfach immer noch in viel zu kleinen Zeitabständen.

Heute verstehe ich das endlich und bin dankbar für alles, was ich leben und fühlen durfte, denn mir wurden die wahren Gründe meines Verhaltens offenbart. Doch dazu später mehr.



Es ist ein Junge

Ich kam am 4. April 1952 mit satten 9 ¾ Pfund und einer sehr kräftigen Stimme auf diese Welt, mit der ich fortan die ganze Entbindungsstation beglückte. Somit würde ich mich selbst auch als typischen Widder bezeichnen, der schon immer mehr in der Rebellion statt in der Anpassung lebt und der später mehr das Risiko und die Herausforderung in der Umsetzung neuer Aufgaben sucht statt die Sicherheit, und der mehr nach einer beruflichen Kreativitätsauslebung strebt statt nach einer soliden Karriere.

Als Widder stehe ich auch irgendwie ständig unter Volldampf, getreu dem Widder-Motto: "Mach' die Tür zu, ich will durch!" Und so habe ich mir im Laufe des Lebens so manche Beule an Leib und Seele zugezogen, bis ich dann endlich, allerdings erst in der Blüte meines Lebens, DIE bahnbrechende Entdeckung machte: Es gibt eine Türklinke! Wow, was für eine tolle Erfindung. Das hinderte mich aber nicht daran, mir weiter ständig den Kopf anzustoßen. Woran das wohl lag?

Schon frühzeitig begab ich mich auf die Suche nach immer neuen Herausforderungen, denn es gab so vieles zu Entdecken und Auszuprobieren. Das führte in den ersten Berufsjahren dazu, dass ich in vielen Tätigkeiten und Berufen mal kürzer und mal länger verweilte. So machte ich viele Erfahrungen in handwerklichen, kaufmännischen und künstlerischen Bereichen, bis zur letztendlichen Selbständigkeit in den Bereichen E-Commerce, Musik, Mode und Autor von Kurzgeschichten.


Verborgene Gefühle lesen

Doch zuvor ein Blick in meine früheste Kindheit: Ich sollte in meinem Leben viele tiefschneidende Erlebnisse und Erfahrungen machen, die meine Persönlichkeit für immer grundliegend prägen würden. Doch eines dieser Erlebnisse stach ganz besonders hervor, und zwar betraf es die besondere Beziehung zwischen meiner Mutter und mir.

Dazu muss man wissen, dass das Besondere daran war, dass ich viele Empfindungen, Gefühle und Gedanken meiner Mutter ganz deutlich in mir drinnen spürte, gerade so, als wären es meine eigenen. Und dazu brauchte ich meine Mutter nur anzusehen und schon fühlte ich alles das, was sie fühlte und zwar in mir. Und dabei spielte es überhaupt keine Rolle, wie sich meine Mutter im außen auch immer verhielt und welche Wörter gerade aus ihrem Mund kamen. Ich spürte immer ganz genau, was sie WIRKLICH fühlte und was sie WIRKLICH dachte und dazu brauchte ich sie nur anzuschauen.

Auch wenn sich das heute vielleicht merkwürdig anhört, damals als Kind war das für mich nichts Besonderes sondern etwas ganz Normales, ich dachte, das ist bei allen anderen auch so, ich kannte es ja nicht anders. Das ging bis zu diesem einen Moment, der vieles ändern sollte.

Es war wieder einmal einer dieser Momente, wo meine Mutter über dies und das redete und ohne Pause so vor sich hin plapperte. Sie redete viel und gern, währenddessen ich als kleiner Knirps ihren Worten und Gesten aufmerksam folgte. Und obwohl ich den Sinn ihrer Worte kaum verstand, sah ich ihr gern zu, denn ich liebte meine Mutter sehr.

Und während ich ihren Worten lauschte und sie ansah, sah ich in Wirklichkeit etwas ganz anderes bei ihr. Ich sah, nein ich fühlte, dass ihre äußere, unbekümmerte Art, nicht zu ihren inneren Gefühlen passte. Außen gab sie sich fröhlich und unbekümmert, jedoch in ihr drinnen waren ganz andere Gefühle, nämlich Gefühle von Sorge, von Schwere und von Last. Ihre echten Gefühle passten überhaupt nicht zu ihrem Verhalten. Ich weiß es genau, denn ich fühlte ihre Gefühle in mir.

Und dann, in diesem Moment, als ich ihre echten Gefühle spürte, sahen wir beide uns in die Augen. Und da sah ich, dass sich die fröhlichen Augen meiner Mutter ganz plötzlich veränderten und zwar in ungläubig fragende Augen. Ich sah wie Mutter mich förmlich anstarrte und sich selbst fragte: "Kann das wirklich sein?" Sie brauchte ein paar Sekunden, bis sie sich auch wirklich sicher war, was sie da gerade bei mir sah. Doch dann erkannte meine Mutter die Situation, denn jetzt realisierte sie, dass dieser kleine Junge ihr Spiel durchschaute, sie begriff, dass sie dem kleinen Knirps nichts vormachen konnte.

Einen Moment lang fühlte sie sich verschämt, ertappt und entlarvt. Doch dann wurden ihre Augen förmlich überwältigt von Glücksgefühlen. Sie kniete sich zu mir runter, zog mich an sich und wollte mich nie mehr aus ihrer Umarmung loslassen. "Mein Gott" flüsterte sie beiläufig, "keiner sieht, wie ich wirklich bin, nur mein Junge durchschaut mich. Das kann doch nicht möglich sein?"

Dieses Erlebnis veränderte die Sichtweise meiner Mutter zu mir und machte unsere Mutter-Kind Beziehung irgendwie zu etwas Besonderem. Denn künftig reichten oft nur ein paar Blicke zwischen uns aus, um uns zu verständigen. Wir brauchten keine Worte. Es entstand so eine Art Nonverbale Kommunikation zwischen uns. Es war etwas Besonders, weil außer uns beiden das niemand mitbekam, geschweige denn verstand. Das war jetzt unser beider Geheimnis. Und auch wenn sich unser Verhältnis auch schon bald merklich abkühlen würde, diese besondere Art der Kommunikation sollte ein Leben lang zwischen uns bestehen bleiben.

Doch so sehr meine Mutter mir auch ihre überschäumende Liebe gab, so war da doch auch diese andere Seite in ihr. Diese Seite bestand ebenfalls aus überschäumenden Emotionen, doch diese Emotionen hießen Zerrissenheit, Verwirrung, Distanz, Unehrlichkeit und Manipulation. Es war fast so, als wenn sich plötzlich ein dunkler Schleier über sie legte und sie vergessen ließ, was sie eben noch zu mir sagte, tat und fühlte. Und diese emotionale 180 Grad Kehrtwendung kam urplötzlich und unerwartet und ich war ihr voll ausgeliefert.

Dadurch konnte ich mir also nie sicher sein, wie lange ihre jetzige Laune anhalten würde und wann diese plötzlich kippt. Diese Wechselwirkung ihrer Emotionen waren für mich als Kind sehr verwirrend und beängstigend und warfen immer öfters die Frage in mir auf: "Ist ihre Liebe zu mir wirklich echt?" Erst 60 Jahre später, als meine Mutter schon über 20 Jahre verstorben war, erfuhr ich den wahren Grund ihres Verhaltens und dass ihre emotionale Wechselwirkung zu mir kein Zufall war sondern einen tieferen Sinn in Bezug auf meine künftige Lebensaufgabe hatte. Dabei erfuhr ich auch, dass mein damaliger kindlicher Verdacht unbegründet war, denn ihre Liebe zu mir war zu jeder Zeit ehrlich, echt und tief.

Dieses beschriebene mütterliche Verhalten von abwechselnd tiefer Nähe, Verbundenheit und Verschmelzung zur plötzlichen Wandlung zu Ignoranz und Distanz zu mir, hat einen entscheidenden Eindruck bei mir hinterlassen und meine künftige Sichtweise, Einstellung und Kommunikation zur weiblichen Gefühlswelt von Grund auf geprägt. Aber zunächst sollte die Erinnerung daran erst einmal für viele Jahre in Vergessenheit geraten, bis eine überraschende Begegnung den entscheidenden Impuls bei mir setzte, um mich nochmals ausgiebig mit meiner Gefühlswelt in Bezug zur damaligen Mutter-Kind Beziehung zu beschäftigen und mich zu fragen: "Was war damals eigentlich genau passiert? Und war das alles nur purer Zufall?" Doch dazu später mehr.

Die CORONA-KRISE

CORONA macht vor niemanden halt, denn es kann jeden treffen. Plötzlich steht unsere ganze Welt für einen Moment lang still und wir erkennen sehr deutlich, dass jeder einzelne von uns auf den anderen auf irgendeine Weise angewiesen ist. Denn CORONA unterscheidet nicht zwischen arm und reich, schön und hässlich, groß und klein, dick und dünn oder zwischen "VIP" und "Normalos". Das alles tritt plötzlich in den Hintergrund.

CORONA zeigt uns, dass es keine wirkliche Sicherheit gibt und unser Streben nach Konsum, Profit, Geld und Luxus nicht das Wichtigste im Leben darstellt und uns schon gar nicht glücklich macht sondern eher abhängig und isoliert. Plötzlich erkennen wir, dass wir ein paar Dinge irgendwie aus den Augen verloren haben, wie Menschlichkeit, Mitgefühl, Herzlichkeit, Liebe, Verständnis und echte Nähe und echte Begegnung. Plötzlich sehnen wir uns nach so selbstverständlichen Dingen, wie den anderen einfach mal wieder umarmen zu können. Danke CORONA, das war wohl mal wieder fällig.

Übrigens: Nimmt man die Angst aus der (CORONA)Krise, wird sie zur Chance.
Ist CORONA eine Chance für die Menschheit?


Ich bereiste viele Länder,

wie Indien, Malaysia, Singapur, Afrika, sowie Gegenden in Thailand und diverse europäische Nachbarländer. Dabei bin ich auch nach Ibiza gekommen, wohin ich 1992 dann schließlich auch auswanderte und viele Jahre mit meiner Frau und unseren Tieren ländlich und naturbezogen lebte und mich intensiv der Spiritualität widmete. All die Begegnungen und Erfahrungen, die ich in diesen Jahren erlebte, sollten mein Verhalten und Verständnis für mein eigenes Leben, sowie das meiner Mitmenschen und allen Tieren und Pflanzen auf diesem Planeten, von Grund auf verändern.

Das brachte mich zu der Einstellung, dass wir Menschen nur Gast auf dieser Erde sind und nur EIN TEIL der gesamten Natur darstellen. Sobald wir nur einen Teil der Natur und der Artenvielfalt verändern, hat das auch immer Auswirkungen auf alle anderen Teile und somit auch auf uns. Wie heißt es doch so schön: "Kein Sandkorn ist zufällig auf der Erde." Ebenso die Erkenntnis, dass jede Art von eigener Entwicklung, immer auch eine kollektive Abfärbung auf viele andere Lebewesen nach sich zieht. Keine Aktion ohne Reaktion. Jeder Einzelne von uns, ist mit seiner Denkweise und seinem Verhalten, auch immer ein gewisses Vorbild für andere, und das im Positiven wie im Negativen.


Beruflich habe ich schon mehrmals wieder ganz von vorne begonnen

Ich wurde nicht mit dem berühmten "goldenen Löffel" im Mund geboren, sondern mußte mir vieles im Leben aufwendig erarbeiten - und das war auch gut so, denn dadurch habe ich DIE Werte schätzen gelernt, die im Leben wirklich zählen, wie Respekt vor allem Leben, Menschlichkeit und Verantwortung für das eigene Denken und Handeln. Dafür wurde ich auch mit einigen Gaben und Fähigkeiten vom "lieben Gott" beschenkt, die ich aber erst in der Mitte meines Lebens so richtig entdeckte, schätzen und würdigen lernte.

Bis dahin hatte ich einen "anständigen" kaufmännischen Beruf erlernt und darin gearbeitet. Doch schnell wurde mir klar, dass ein Angestelltenverhältnis nicht mein Ding war, denn in dieser "Beziehung" fühlte ich mich immer irgendwie eingezwängt und begrenzt. Ich hatte so viele Ideen und Träume, die alle laut nach Umsetzung und Auslebung schrien, doch dafür blieb kaum noch Zeit nach dem Arbeitstag. Ich BRAUCHTE aber Zeit, Raum und Freiheit und das ganz besonders im Beruf. Und so entschied ich mich Anfang der 1990er Jahre für die berufliche Selbstständigkeit und machte meine eigenen Ideen und Träume in den kommenden Jahren Stück für Stück zu meinem Beruf und das fühlte sich endlich richtig an.


Beruf und Geld verdienen

Besonders beim Thema "Beruf und Geld verdienen" hatte ich immer schon meine ganz eigene Einstellung, denn sie ist komplett "umgekehrt" zur allgemein üblichen Einstellung oder Denkweise oder Vorgehensweise von den meisten von uns:

1.) Das Wichtigste im Beruf war und ist für mich immer die Freude und die Erfüllung, die ich bei der Ausübung und Umsetzung der Arbeit empfinde, das steht für mich immer an erster Stelle, egal wie viele Stunden das auch dauert. Ich kann nicht nach 8 Stunden einfach "den Hammer fallen lassen" und Feierabend machen, wenn ich mich noch voll in der Begeisterung der Arbeit befinde, nur weil die Uhr "Feierabend" anzeigt. Das geht gar nicht. Das eigentliche "Geld verdienen", also die Summe des Geldes für meine vollbrachte Arbeit, spielt dabei eine untergeordnete Rolle für mich. Die weit verbreitete Einstellung: "Stöhn, hoffentlich ist bald Wochenende" oder "Endlich habe ich bald wieder Urlaub" (von der Arbeit!) trifft für mich nicht wirklich zu.

Bis zur wirklichen Umsetzung und leben dieser Einstellung brauchte ich allerdings viele Jahre Erfahrung im "harten" Berufsleben, bis ich ab der Mitte meines Lebens dann letztendlich die berufliche "Reißleine" als Angestellter zog und endlich auf meine innere Stimme und auf mein Herz hörte, um beruflich selbständig zu arbeiten.

Mit "umgekehrte" Einstellung meine ich also: Zuerst steht für mich die Freude und die Begeisterung an der Arbeit und dann kommt das Geld verdienen - und nicht umgekehrt. Ich habe die Einstellung: Wenn ich die Arbeit mit Liebe und mit meinem ganzen Herzen mache, was ich meistens mache, kommt das Geld ganz automatisch von allein "hinterher geflogen", ich ziehe es durch meine freudige Einstellung zur Arbeit quasi "magisch" an. Ich konzentriere mich also NICHT auf: "Wo oder womit kann ich das meiste Geld verdienen?", das gehört für mich in "die alte Welt", stattdessen konzentriere ich mich auf "Wo kann ich beruflich die meiste Freude haben? Bei welcher Arbeit springt mein Herz vor Freude?"


Stichwort "die alte Welt"

Wie bereits erwähnt, gehört für mich die weit verbreitete Einstellung "Womit kann ich das meiste Geld verdienen?" in "die alte Welt(Anschauung)" und somit in die Hochzeit des industriellen Zeitalters. Das beinhaltet "Hauptsache das Geld stimmt" und "Nach mir die Sintflut" und diese überwiegend egoistische Einstellung gehört nur noch in die Ablage "altes Eisen" und ist bestenfalls noch Altmetall, das vor sich hin rostet. Diese alte Denkweise passt überhaupt nicht mehr in unsere heutige Zeit, in der ganz andere Werte und Denkweisen zählen, wie ganzheitliche und globale Sichtweise, Naturschutz, Umweltschutz, Umweltbewusstsein, umweltschonend, ökologisch, Nachhaltigkeit, Erderwärmung, Klimawechsel sowie Artenvielfalt und Artenschutz.

Ob es uns nun passt oder nicht, aber unsere Erde ist kein Supermarkt (mehr) und auch keine Börse, wo man mit Erd-Ressourcen und Erd-Produkten - und MENSCHEN und TIEREN !!! - feilscht, spekuliert und handelt und dabei einzig und allein der Profit zählt. Das ist "die alte Welt", deren Säulen auf Profitmaximierung und Macht aufgebaut sind. Das sind "alte Werte", die auf Ausbeutung und Manipulation basieren. Diese Werte passen nicht mehr in unsere "heutige Welt". Mir fällt dann immer sofort die Weissagung des Indianerstammes Cree ein: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

In unserer "heutigen Welt" zählen Werte wie globale Sicht- und Denkweise sowie die Übernahme von Verantwortung jedes einzelnen für sein eigenes Denken und Handeln in Bezug auf den Rest der Welt. Alle Bewohner auf der Erde und dazu zählt das Mineralreich, das Pflanzenreich, das Tierreich sowie wir Menschen, sind immer untrennbar miteinander verbunden, so wie eine große Familie. Und wenn es einem Familienmitglied einmal schlecht geht, dann hilft und unterstützt der Rest der Familie diese Person. So macht man es doch in einer liebenden Familie - oder?. Familie ist doch das Wichtigste, nicht wahr?

2.) Eine weitere Einstellung von mir ist: "Solo Papel" = Das ist spanisch und bedeutet = "Geld(schein) ist nur Papier". Wie "Schein" schon sagt: Es ist eine Wahrnehmungstäuschung. Geld ist eine Erfindung des Menschen und der Wert des Geldes ist nur ein Schein, nur eine Täuschung. Es gibt nur einen "wahren Wert" und das ist nicht das Geld. Und jetzt können Sie selbst entscheiden, was für Sie der "wahre Wert" ist. "Natürlich Geld, Zaster, Knete, Piepen Schotter. Was denn sonst?"

P.S. Natürlich respektiere und wertschätze ich den Wert des Geldes, den man im Austausch für verrichtete Arbeit oder Dienste bekommt, das ist völlig klar, denn ich habe über das Geld sowie über seinen Schein enorm viel über mich selbst gelernt. Aber oft wird von uns der Wert des Geldes als "das einzig Wahre" hingestellt und als eines der höchsten Werte und Ziele des Lebens dargestellt, sodass wir dadurch die wirklichen Werte des Lebens leicht aus den Augen verlieren - aus dem Herzen verlieren.


Mein "früheres Leben" als Musiker

Soweit ich zurückdenken kann, war Musik schon immer mein Ding. Bereits als kleiner Knirps Mitte der 50er Jahre hing ich ständig an der elterlichen Kuba Musiktruhe und suchte Sender, die vorrangig die englischsprachigen Hits spielten. Ich konnte die Melodien sofort nachsingen und im Gedächtnis behalten und das ging in den nächsten Jahren auch so weiter.

Später in der Schule hatte ich in Musik immer eine eins. Da merkte ich das erste Mal, dass andere Schüler im Musikunterricht Probleme beim Singen oder beim Musizieren mit Musikinstrumenten hatten. Ich verstand deren Schwierigkeiten Melodien zu spielen oder zu singen anfangs überhaupt nicht, für mich war der Musikunterricht nur schrecklich einfacher Pipifax. So kam es denn auch, dass ich bei einer Schulaufführung in der Aula irgendwas vor Publikum vorsingen musste. Ich erinnere mich noch wie die Lehrerin mich auf der großen Bühne mit den Worten ankündigte: "Und hier kommt unser kleiner Caruso." Der Stimmbruch bescherte meiner aufkeimenden Gesangskarriere dann allerdings ein jähes Ende.

Ansonsten interessierte mich die Schule nicht wirklich, ich fand es nur langweilig, das einzig gute waren die Pausen. Ich konnte auch nicht wirklich verstehen, warum die anderen immer so gute Noten haben wollten. Dieses ewige auswendig lernen, schrecklich. Wozu war das gut? Und so träumte ich die meiste Zeit in der Schule nur so vor mich hin, was natürlich nicht ohne Folgen bei den Zeugnissen blieb. Da mir aber lernen viel zu anstrengend und zeitraubend war, schummelte ich bei Klassenarbeiten mit allen möglichen Spickzetteln, dass sich die Balken bogen. Nur so kam ich irgendwie über die nicht enden wollende Schulzeit.

 

Wie ich zur Musik kam

Die Musik sollte erst viele Jahre später, als ich schon 29 war, wieder in mein Leben zurückkommen, aber diesmal in einem völlig überraschenden Moment und in einem so gewaltigen Ausmaß, das es für über 25 Jahre einen entscheidenden Platz in meinem Leben und meiner persönlichen Entwicklung einnahm. Was war passiert?

Als meine Frau und ich 1981 bei unseren Freunden Reni und Jürgen zu Besuch waren, zeigte mir Jürgen voller Stolz sein Musikzimmer und seine kleine Sammlung von Musikinstrumenten. Darunter waren auch ein paar Keyboards, ein Drum Computer und ein gewaltiges 4-Kanal-Tonbandgerät, mit dem er 4 Musikspuren nebeneinander aufnehmen und dann alles zusammen abspielen konnte. Er zeigte mir, wie er nur mit dem Keyboard und der Drum-Maschine ganz einfach einen kompletten Musiktitel aufnehmen konnte. Dafür musste man normalerweise in ein professionelles Musikstudio gehen, doch er machte alles ganz alleine in seinem Zimmer. Wow, das musste ich jetzt unbedingt selbst einmal ausprobieren.

Als ich dann mehr beiläufig auf die Tasten seines Synthesizers drückte, traf es mich wie ein Hammerschlag. Wow! Ich war von der 1. Sekunde an völlig fasziniert von den Klängen, die aus diesem Kasten kamen. Ich hatte bis dato noch nie auf so einem Ding gespielt, doch dann passierte urplötzlich etwas Außergewöhnliches mit mir: Es war so, als wenn ich von einem kleinen elektrischem Funken im Herzen getroffen wurde. Sodann öffnete sich in mir drinnen eine ganz neue und wunderschöne Welt. Diese Welt oder dieser Ort bestand aus ganz vielen Farben und Formen und es herrschte ein Gefühl von absolutem Frieden. Ich war gedanklich nicht mehr in Jürgens Zimmer sondern für ein paar Momente ganz an diesem zauberhaften Ort. Und dann kam die Erkenntnis: "Mein Gott, ich kenne diesen Ort." Ich kann es mit Worten kaum beschreiben, was ich da fühlte. Und dann Zack, war es auch schon wieder vorbei.

Was war da eben passiert? Ich hatte keine Ahnung. War das ein Traum? Nein, das war kein Traum, dafür war es zu real. Ich glaube, es tat sich für einen kleinen Moment lang ein Tor in eine andere Welt für mich auf und ich hatte die Gnade, einen kurzen Blick hineinzuwerfen.

Ab sofort MUSSTE ich mich so oft es ging mit Jürgen treffen. Ich wusste bis dato gar nicht, was ein Synthesizer war, geschweige denn, wie man so was schrieb, aber es war wie eine Sucht, denn ich konnte es kaum abwarten, bis ich endlich wieder auf diesem "Ding" klimpern konnte. Ich verlor dabei jegliches Zeitgefühl und es kam mir vor, als wenn ich etwas lang Verlorenes endlich wiedergefunden hatte. Es war dieses Gefühl von "zuhause angekommen" zu sein.

Wie auch immer, das hatte etwas mit mir gemacht, das konnte ich nicht so einfach wegpacken und vergessen. Natürlich war ab jetzt eine Sache völlig klar: Ich musste unbedingt auch so ein Teil besitzen. Koste es was es wolle! Aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was für einen Synthesizer ich nehmen sollte. Es gab so viele interessante Keyboards und jedes hatte einen anderen wahnsinnigen Sound. So überlegte ich nicht lange und kaufte kurzerhand mehrere Keyboards auf einmal. Ich brauchte aber auch noch ein Mischpult, Effektgeräte, Drum-Computer, Monitorboxen, Verstärker, und natürlich ein Tonband, mit dem man Sage und Schreibe "4 separate Tracks" aufnehmen (heute lächerlich). Was für eine Revolution ! - Und was für eine Menge Geld das kostet !... Scheiß-Egal, man lebt ja nur einmal !

Gesagt. Getan. Nach ein paar Wochen hatte ich mir ein kleines Musik-Heimstudio im Keller eingerichtet. Auch wenn das ein kleines Vermögen gekostet hatte und mein Dispo jetzt aus allen Nähten platzte. Und ab sofort gab es für mich eine neue Zeitrechnung und die hieß: "Die Zeit VOR und die Zeit NACH meiner Entdeckung des Synthesizers". Diese Entdeckung sollte mein Leben in den folgenden Jahren entscheidend beeinflussen - und mein Konto entscheidend belasten.

Doch es gab da noch ein klitzekleines Problem: Ich hatte nämlich keine Ahnung, wie man auf einem Keyboard spielte, ich hatte das noch nie gemacht. Ich kannte keinen einzigen Griff auf der Klaviertastatur, ganz zu Schweigen hatte ich irgendeinen Schimmer von Harmonielehre und natürlich kannte ich auch keine Noten. Und dann waren da ja auch noch die ganzen technischen Geräte zum Aufnehmen, die ich ja überhaupt nicht bedienen konnte. Tja, da haben wir den Salat. Und was nun?

Ab sofort gab es nur noch eine Devise für mich: Lernen, lernen, lernen, üben, üben, üben, denn mein Kopf war proppenvoll von Musik-Melodien und die wollten jetzt alle irgendwie raus aus meinem Kopf und gespielt werden. Und plötzlich wurde mir klar: Mit Schummeln wie in der Schule komme ich hier nicht weiter. Hier hilft nur auswendig lernen, bis der Schädel qualmt. Ich wollte unbedingt lernen, wie ich meine musikalischen Ideen mit diesem ganzen elektronischen Zeug spiele und auf Tonband aufnehme. Und jetzt konnte ich mit einem mal auch verstehen, warum die anderen in der Schule keine Langeweile beim Lernen hatten so wie ich: Die hatten Spaß am Lernen, weil das Lernthema sie interessierte! Wow. Jetzt konnte ich das endlich nachvollziehen.

Doch wie sollte ich das zeitlich machen? Tagsüber arbeitete ich in einer Firma, so blieb für die Musik nur noch die Nacht übrig. Was ich dann auch sofort in die Tat umsetzte. Und so verbrachte ich ab sofort fast jede freie Minute und fast jede Nacht mit meiner Musik und büffelte wie verrückt. Und dabei bemerkte ich, dass das Komponieren von eigenen Musiktiteln mir sehr leicht von der Hand ging, denn die Melodien sprudelten förmlich nur so aus mir heraus. Ich komponierte einen Titel nach dem andern und spielte wie ein Besessener.

Allerdings hatte ich jetzt kaum noch Zeit für meine Frau und für den Rest der Familie. Und so kam natürlich ganz schnell das, was kommen musste: Der Haussegen hing nach kurzer Zeit gewaltig schief und wackelte jeden Tag ein bisschen mehr. Auweia, das konnte so nicht weiter gehen.

Wie gut, dass meine Frau und ich da noch nicht gewusst haben, das mein kleines häusliches Musikstudio mir schon ganz bald nicht mehr genügen würde und dass das nur ein kleiner Vorgeschmack darauf war, wie viel Freizeit tatsächlich in den kommenden 10 Jahren mein musikalisches Ausleben noch in Anspruch nehmen würde. Meine immer klarer werdende Vorstellung, was ich mit Musik noch alles erreichen wollte, sollte unsere Ehe in den kommenden Jahren noch auf eine harte Probe stellen.

Und so ergab es sich, dass ich schnell mein heimisches Musikstudio verließ, um in einigen Live Pop-Rock Bands als Keyboarder und Songschreiber mitzuwirken. Natürlich ließen die üppigen Gagen der Live-Auftritte nicht lange auf sich warten. Sie bestanden überwiegend aus Freibier und einem fettreichen Abendessen so zwischen 3 und 4 Uhr morgens und das Publikum war zahlenmäßig sehr überschaubar. Mein Musiker-Leben spielte sich natürlich neben meinem "ordentlichen" Beruf als Versicherungsangestellter ab, wo ich morgens spätestens um 9 Uhr wieder frisch und munter zur Arbeit erscheinen musste. Fortan litt ich tagsüber ständig an einer Krankheit, die hieß: Permanente Übermüdung und Schlafmangel.

1989 beschloss ich dann mein Musizieren nur noch auf mein neu eingerichtetes Musik-Studio zu reduzieren. Außerdem verbrachte ich endlich wieder mehr Zeit zu Hause. Und so kam auch schnell der Wunsch, eine CD mit eigenen Kompositionen zu Hause zu produzieren und zu veröffentlichen. (Irgendwie mussten meine Investitionen ja auch mal Bares bringen). Glücklicherweise ergab sich bereits nach kurzer Zeit die Möglichkeit dazu, da ich einen Plattenvertrag zum Erstellen von CDs angeboten bekam.

Übrigens: Meine Ehe hat das alles gut überstanden, nicht zuletzt aufgrund der grenzenlosen Unterstützung meiner Frau.

Als ich Anfang der 80er voll in die Musik einstieg, sagte meine Frau einmal zu mir: "Peter, ich bin richtig neidisch auf Dich. Du hast endlich das gefunden, was wirklich Deins ist." Sie hatte damals noch keine Ahnung, dass sie schon bald IHRE wahre Bestimmung findet und sich dadurch ihr Leben von Grund auf ändern würde. Und ICH wusste damals noch nicht, dass IHRE Veränderung dazu führen würde, dass wir beide in 10 Jahren ein komplett anderes Leben führen würden. Stichwort Auswandern nach Ibiza

Durch mein großes musikalisches Interesse Anfang der 80er und die damit zwangsläufig verbundene Auseinandersetzung mit elektronischen Musikinstrumenten wie Synthesizern, Keyboards, Drum Maschinen und diesem ganzen elektronischem Zeug, habe ich das digitale Zeitalter und die digitale Revolution von Beginn an miterlebt. Angefangen vom analogen Synthesizer noch OHNE Internet, weiter über den einfachen Home-PC (ATARI, COMMODORE) bis hin zum Internetzeitalter mit PC und Handy.

Siehe auch:
Eigene Musik CDs, Demos, Arbeitsproben
Mit Deutsch-Rockband
Mit Live-Rockband

Siehe auch:

Die Konsequenzen unserer Bewertungen, Beurteilungen und Verurteilungen.

Sobald wir das Negative bei Menschen, Ereignissen oder Situationen kritisieren, bewerten, beurteilen oder verurteilen (was für ein Vollidiot!), ob nun ausgesprochen oder gedanklich, werden WIR SELBST automatisch zum Magneten sämtlicher negativer Kritik unseres Gegenübers. Das ist extrem wichtig zu wissen! Den meisten ist das überhaupt nicht klar. Wir entscheiden also allein durch unser Denken, wie wir uns fühlen und wen oder was wir in unser Umfeld ziehen! Mehr erfahren...


Ich lebte schon immer in "zwei Welten"

Solange ich zurückdenken kann, hatte ich Kontakt zur geistigen Ebene. Schon als Kind hatte ich ständig imaginäre Freunde an meiner Seite und zusammen spielten wir dann mit meinen Matchbox Autos (damals waren die noch bezahlbar) oder bauten Häuser mit meinen Legosteinen oder wir sangen einfach nur ein Lied zusammen. Das war immer sehr lustig und ich hatte viel Spaß mit meinen Freunden. Ihr Kommen und Gehen war damals etwas völlig Normales für mich. Man kann sagen, dass ich in zwei Welten lebte, nur dass es mir damals natürlich überhaupt nicht bewusst war.

Doch als ich älter wurde und spätestens als die Schule anfing, kamen sie nur noch selten zu mir, bis sie irgendwann überhaupt nicht mehr kamen. Und schließlich erinnerte ich mich überhaupt nicht mehr daran, dass es sie jemals gegeben hatte. Erst viele Jahre später, als ich schon längst erwachsen war, fielen sie mir wieder ein. Zuerst nur schemenhaft, doch dann kamen langsam immer mehr Erinnerungen zurück. Komisch, ich hatte das alles die ganzen Jahre völlig vergessen.

Doch als ich später meine künftige Frau Sylvia kennenlernte, kam bei mir alles Stück für Stück wieder zurück in mein Bewusstsein. Sylvia hatte schon seit ihrer frühesten Kindheit einen "direkten Draht nach oben". Für sie war es ganz natürlich, mit Engeln, mit Verstorbenen und anderen Energien von der geistigen Ebene sowie mit Tieren zu kommunizieren, so natürlich, wie ein Gespräch unter guten Freunden. Und so begann Mitte der 1980er Jahre, dass Sylvia mir immer mehr über Ihre Fähigkeiten erzählte und mich immer öfters an ihren "besonderen" Gesprächen teilhaben ließ, bei denen ich erstaunliche Aussagen hörte. Diese Aussagen waren vorrangig für uns beide und für unser weiteres persönliches Wachstum bestimmt.

Als doch eher bodenständiger Mensch, war ihr "direkter Draht nach oben" für mich anfänglich natürlich etwas völlig Neues und sehr verwirrend. Gibt es so etwas wirklich? Kann man wirklich mit sowas wie Engeln und mit Verstorbenen sprechen? Kann das wirklich sein oder will meine Frau mich nur verscheißern?
Doch schnell merkte ich, dass Sylvias Botschaften und ganz besonders die Art ihrer Aussprache und die Wahl ihrer Worte, echt waren. Das war keine verarsche von ihr, dafür kannte ich sie schon zu lange und viel zu gut. Wow! Ich hatte ja keine Ahnung, dass so etwas tatsächlich möglich ist. Ich hatte das bisher als Spinnerei abgetan, wenn ich darüber hörte, dass Leute mit Engeln oder mit Verstorbenen aus der geistigen Welt redeten. Doch jetzt erlebte ich fast tagtäglich so etwas selbst, wovon die meisten von uns bestenfalls nur hörten.
Und allmählich öffnete sich für mich Stück für Stück eine ganz neue Welt und Weltanschauung und eine völlig neue Sicht- und Denkweise. Und plötzlich kamen auch immer mehr Erinnerungen an meine Kindheit und meine damaligen Erlebnisse zurück.

Jetzt beschäftige ich mich nun schon seit Ende der 1980er Jahre intensiv mit dem Thema Licht und Schatten unserer Persönlichkeit sowie Aufarbeitung ungelöster Konflikte in der Familie, basierend auf meiner Suche nach Gründen und Antworten zu Problemen in meinem eigenen Leben und in der meiner Familie. Dabei wurde mir klar, wie wichtig die Erkenntnis über meine eigene Urverletzung, meine eigenen Schutzmechanismen und meinen eigenen Schatten war und welchen enormen Einfluss diese auf mein gesamtes weiteres Leben hatten. Das hatte ich ja überhaupt nicht gewusst!
Und bei meiner weiteren Suche merkte ich, dass ich die besten Antworten auf meine Fragen erhielt, wenn ich direkt mit den "Jungs und Mädels" von oben in der geistigen Ebene kommuniziere, da sie genau die richtigen Ansprechpartner für meine Fragen sind.

Doch auf diese besondere Art der rein gefühlsmäßigen Kommunikation "mit oben" musste ich zuerst vorbereitet und geschult werden:

  1. Als erste Voraussetzung brauchte ich ein feines Gespür, um Disharmonien anderer Personen wahrzunehmen. Diese Fähigkeit wurde mir als eine Art Gabe bereits in die Wiege gelegt, denn ich kann auch noch die kleinsten unterdrückten und verborgenen Emotionen anderer Personen exakt wahrnehmen und unterscheiden. Dadurch spüre ich die Emotionsschwankungen, die für die meisten von uns verborgen bleiben.
  2. Dann musste ich eine Art "Schulungsprogramm" durchlaufen, um die vielschichtigen Höhen und Abgründe unserer menschlichen Licht- und Schattenseiten und die damit verbundenen Gefühle kennenzulernen.
  3. Dazu musste ich natürlich zuerst meine eigenen Licht-und Schattenseiten genauestens kennen lernen, aber ebenfalls auch die Licht-und Schattenseiten der anderen Personen in meinem Umfeld - und zwar IN MIR drinnen, als wären es meine eigenen Gefühle. Nur so bekam ich ein reales Abbild von der ganzen Gefühls- und Gedankenwelt meines Gegenübers. Nur so konnte ich lernen zu verstehen, wie sich mein Gegenüber gerade fühlt und wie er gerade mit seinen Gefühlsschwankungen kämpft. Nur indem ich dies alles in mir selbst fühlte und zu unterscheiden vermochte, was gehört zu mir und was nicht, konnte ich Mitgefühl mit meinem Gegenüber entwickeln und verstehen, was da eigentlich gerade beim Gegenüber passierte und warum diese Person sich gerade so unruhig oder nervös oder zerrissen verhielt.

Dieses komplexe Schulungsprogramm begann bereits in meiner frühen Kindheit, wovon ich damals natürlich nichts ahnte, und dauert bis heute an.

Erst mit meinen Erfahrungen durch die jahrelange Schulung unserer Licht- und Schattenseiten, konnte ich mich irgendwann auf die Suche nach Gründen und Antworten zu meinen eigenen Problemen und die meiner Familie begeben. Heute kenne ich die Gründe bei mir und die Gründe in meiner Familie und habe die Antworten auf meine Fragen bekommen und dafür bin ich sehr dankbar, denn das hat mein Sehen, mein Denken und meine Bewusstheit völlig verändert.

Heute verstehe ich, warum mein Leben GENAU SO verlaufen musste, wie ich es erlebte und warum ich bestimmte Situationen GENAU SO immer und immer wieder erleben und erfühlen musste - auch die schmerzhaften Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle. Heute verstehe ich den übergeordneten Sinn dahinter und das es um weit mehr geht, als nur um meine Person oder die Personen in meiner Familie.

Mir wurde klar, dass mir meine spezielle Kommunikation und Wahrnehmung unserer Licht- und Schattenseiten nicht mal eben so zufällig zugeflogen kam sondern dass das einen tieferen Sinn haben musste. Das war kein Zufall, das war Absicht. Und da ich meine Wahrnehmung nicht mal eben so "abschalten" oder "ausknipsen" kann, weil sie sowieso permanent vorhanden ist, entschloss ich mich ganz bewusst dazu zu stehen und dafür die Verantwortung zu übernehmen.


Brücke zwischen "zwei Welten", zwischen Schatten und Licht

Ich sehe mich nun schon seit vielen Jahren als Kommunikator und Vermittler zwischen "zwei Welten" und zwar zwischen dem Schatten und dem Licht. Ich stehe allen Schattenanteilen als loyaler Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um Klarheit, Offenheit, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Direktheit geht.

Zu diesem Zweck installiere ich imaginär mein Herz als sichere Brücke in der Mitte zwischen dem Schatten auf der einen und dem Licht auf der anderen Seite, indem ich beiden Seiten meine Hände reiche und so allen Schattenanteilen die Möglichkeit biete, sicher über diese Brücke, über mein Herz, von einer Seite zur anderen zu gelangen, also vom Schatten ins Licht, wenn sie es denn möchten. Das betrifft sowohl alle Schattenanteile sowie verstorbene Personen, Tiere (siehe CD ANIMALS AMNESTY) und natürlich auch alle anderen Energien.

Für mich ist klar, dass diese beiden Welten oder beiden Seiten mit allen ihren Energien letztendlich sowieso zusammen gehören, man kann sie gar nicht trennen, weil sie nie wirklich getrennt waren. Außerdem kann eine Seite ohne die andere Seite gar nicht existieren. Nur zusammen sind sie ganz, sind sie eins - sind WIR eins. Und das Herz ist die Schaltzentrale zwischen den beiden Seiten, beiden Welten, beiden extremen. Das Herz vereinigt beide Seiten wieder zu einem Ganzen. Siehe auch: Imaginäre Lichtstationen und Klarheitsstationen

Als ich einer lieben Freundin einmal in einem Telefonat von meiner Arbeit berichtete, sagte sie zu mir: "Tja Peter, ich kümmere mich um die Lebenden und Du um die Verstorbenen." Und nachdem sie es ausgesprochen hatte, war sie über ihre eigene Aussage so erschrocken, dass sie unser Telefonat abrupt beenden musste. Mir war sofort klar, dass ihre Aussage nicht ihre eigenen Worte waren, das war eine Botschaft für mich.


Es ist die Zeit des Verstehens

Es ist an der Zeit, dass wir den wahren Sinn und die wahre Botschaft unseres "Schattens" verstehen und endlich damit aufhören, ihn ständig zu bekämpfen oder gar "überwinden" zu wollen. Jeder von uns hat diesen Anteil in sich, er gehört zu unserer Persönlichkeit, er kann also gar nicht "überwunden" werden. Außerdem ist dieser Anteil alles andere als "der Feind" sondern vielmehr einer unserer größten Lehrmeister auf dem Weg, zu unserem wahren Selbst. Es geht also nicht um ein Feindbild und Kampf oder um Abgrenzung, Ausgrenzung, Trennung oder Abwendung gegen diesen Anteil, sondern genau um das Gegenteil, also und das Erkennen, um das Verstehen und um die Annahme ALLER unserer Anteile und zwar IN UNS SELBST, in unserem Herzen.

Solange wir den Sinn und die Botschaft unserer Persönlichkeitsanteile nicht wirklich verstanden und angenommen haben - und damit meine ich mit unserem HERZEN verstanden haben, nicht mit unserem Verstand - solange führen wir nur einen ewigen Kampf "gegen Windmühlen" (siehe Don Quichotte), also einen ewigen Kampf gegen uns selbst - und dieser Kampf ist nicht zu gewinnen, weil er nur nur eine Illusion ist.

Übrigens: Das ist kein theoretisches Gelaber von mir, sondern basiert auf unzähligen eigenen Erfahrungen, da ich mich selbst mein halbes Leben lang im Kampf gegen meine eigenen Windmühlen befand. Ich weiß also genau wovon ich hier spreche.

Siehe auch:
Aufarbeitung ungelöster Familienkonflikte, Familienfehden oder langjähriger Streitereien
Meine Erfahrungen zum Thema Channeln und Medium


Die übergeordnete Sichtweise

Das führte dazu, dass ich immer öfters darauf achte, mich nicht im Detail zu verlieren sondern Situationen, Begegnungen und Personen, die mich emotional berühren, immer auch aus einer übergeordneten Sichtweise zu betrachten, zu fühlen. Dadurch bekomme ich eine gewisse emotionale Distanz zur Situation oder zur Person und erhalte zugleich eine zusammenhängende Übersicht der Lage. Ich schaue quasi wie von oben auf eine Situation runter und kann alle beteiligten Personen, Zusammenhänge und Verbindungen besser erkennen.

Doch für mich endet hier die übergeordnete Sichtweise nicht sondern sie fängt eigentlich erst richtig an. Denn ich glaube, dass man die wirklichen, die wahren Gründe von Situationen, Begegnungen und Personen erst so richtig erkennen und verstehen kann, wenn man seinen Blickwinkel, also seinen Standpunkt, von dem aus man schaut, immer weiter ausdehnt. Damit meine ich, dass man seinen Blickwinkel nicht nur auf die Situation oder die Person alleine begrenzen sondern auch gern mal Stück für Stück immer weiter ausdehnen sollte.

Ein gutes Beispiel ist hier Google Map oder Google Earth, also wenn man sich eine Landkarte oder einen Ort genau anschaut und dann immer weiter davon wegzoomt und aus einer immer höheren Entfernung betrachtet bis letztendlich die Erde als ganze Kugel übrig bleibt. Denn erst dann erkennt man, wie wichtig es ist, eine übergeordnete Sichtweise einzunehmen, denn nur so sieht man, dass alles irgendwie zusammenhängt und miteinander verbunden und abhängig ist. Alles auf der Erde ist mit allem auf irgendwelche Art und Weise verbunden und jedes Lebewesen ist von anderen abhängig.

Und wenn man dann möchte, kann man die Distanz und den Standpunkt noch weiter ausdehnen, in dem man die Erde nicht nur allein sondern im Zusammenhang mit den anderen Planeten betrachtet, wie z.B. mit dem Mond und seiner Gravitationskraft, ohne den es auf der Erde keine Jahreszeiten und somit kein wirkliches Leben geben würde, und nur weil der Mond die Erdachse auf konstant 23,4 Grad hält. Das bedeutet, dass auch das Leben auf der Erde vom Mond abhängig ist, auch hier besteht eine existentielle Abhängigkeit. Und wenn man möchte kann man seinen Blickwinkel noch weiter ausdehnen, indem man unser Sonnensystem mit den Planeten betrachtet und deren Abhängigkeiten untereinander.

Man kann diese Betrachtungsweise jetzt immer weiter z.B. auf die Galaxien ausdehnen, bis unser Verstand nicht mehr mitkommt und streikt. Aber dieses Beispiel soll ja auch nur zeigen, dass wir Situationen und Personen nicht nur begrenzt betrachten sollten, so wie durch ein Schlüsselloch, sondern auch immer aus einer gewissen Distanz heraus, weil wir dann erst weitere Zusammenhänge und Abhängigkeiten erkennen.

Zudem denke ich, dass wir unsere irdische zeitliche Betrachtungsweise auch immer mal wieder ausdehnen sollten und nicht nur immer in Erd-Stunden, in Erd-Tagen oder Erd-Jahren denken oder rechnen sollten sondern auch bei der Zeit ab und mal in größeren zeitlichen Dimensionen denken können. Was sind schon 80 oder 90 Lebensjahre eines Menschen gemessen am Alter der Erde oder unserer Galaxis oder des Kosmos. Vielleicht offenbart sich der Sinn einer heutigen Situation erst viele Jahre später, wenn der Mensch oder die beteiligten Personen schon längst von dieser Erde gegangen sind. Wir denken oft in viel zu kleinen zeitlichen Dimensionen und ziehen deshalb oft falsche Schlüsse im Heute, obwohl wir das Morgen noch gar nicht kennen.

Frage Dich:

Gibt es wiederkehrende Probleme, Situationen oder negative Gefühle, die sich wie ein roter Faden durch Dein Leben ziehen? Das geschieht nicht zufällig. Frage Dich:

  • Warum passiert mir das?
  • Was steckt dahinter?
  • Was soll ich mir ansehen?

Kläre diese Probleme. Es gibt einen übergeordneten Plan, um Ereignisse ans Licht zu bringen, die gelöst werden wollen, deshalb ziehst Du diese Probleme in Dein Leben. DU hast Dir vorgenommen, diese Ereignisse ans Licht zu bringen und aufzulösen.

Was macht diese Aussage mit Dir?
Gehe in Dein Herz und fühle nach.
Mehr erfahren...


Als typischer Widder liebe ich Herausforderungen,

Spontanität, schnelle Entschlüsse sowie Risiko und Wagnisse einzugehen. Ganz besonders die Herausforderungen, die "schwer zu knacken" sind, die aber mein Herz vor Vorfreude, Begeisterung und Zuversicht überfließen lassen und deshalb SOFORT ausprobiert oder umgesetzt werden MÜSSEN. So kann es schon mal passieren, wenn ich SOOO von einer Idee gepackt bin, dass ich alles andere Stehen und Liegen lasse, um mich ausschließlich mit dieser einen Idee befasse, um sie umzusetzen, um sie zu realisieren. Innerlich sehe ich bereits förmlich das Ergebnis oder das Resultat vor mir. Ich weiß nur noch nicht genau, wie der Weg zur Umsetzung aussieht. Aber ich werde den Weg finden, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Diese Einstellung liegt an meiner schon chronischen Zuversicht und festem Erfolgsglauben an hauptsächlich neuen, zukunftsorientierten Ideen und Projekten. Was heute von vielen Leuten noch als Science Fiction abgetan wird, ist für mich in den meisten Fällen schon total real.

Ich habe die feste Überzeugung, dass alles das, was wir uns in Gedanken vorstellen können, auch umgesetzt werden kann.
Es gibt keine Grenzen - es sei denn, in unseren Gedanken.

Siehe auch: Die Gedankenkraft: Unser wahres Kraftpotential


Ibiza: Das große Abenteuer

Wenn ich also von einer Idee, einer Vision oder einem Traum total fasziniert und begeistert bin und meine innere Stimme mir sagt "Wie fühlt sich diese Idee an? Höre nur auf das, was Dein Herz Dir sagt", dann muss ich diese Idee auch in die Tat umsetzen, wenn ich ein inneres JA höre, egal wie unrealistisch die Idee für andere auch immer wirken mag. So wie zum Beispiel 1991 die Entscheidung, mein bisheriges Leben, mit sicherem Job und Eigenheim, an den Nagel zu hängen, um mit meiner Frau nach Ibiza auszuwandern. Und das nur mit dem Hausstand, was gerade einmal in ein VW-Passat Kombi passt - plus einem Hund und drei Katzen. Wir wollten dort unserem gemeinsamen Traum folgen und, quasi aus dem Nichts heraus, ein spirituelles Kommunikationszentrum aufbauen. Was letztendlich auch gelang.

Ich kann gut verstehen, wenn viele das nur schwer nachvollziehen können und denken: "Das ist doch bekloppt. Wie kann man denn für eine wage Idee, für einen Traum, alles das, was man sich im Leben bisher erarbeitet hat, einfach so aufs Spiel setzen!"

Und wissen Sie was? Es war gut, dass ich damals auf mein Gefühl und meine innere Stimme gehört habe, denn unsere Zeit auf Ibiza wurde unsere abenteuerlichste, spannendste und beste Zeit unseres Lebens. Die Entscheidung, meinem Gefühl und Traum zu folgen, in ein fremdes Land auszuwandern und dort ein neues Leben anzufangen, weit weg von Familie und Freunden, ohne Job, ohne jemanden dort zu kennen, ohne zu wissen, was die Zukunft bringt, entgegen aller Ängste, war zu 100 Prozent richtig und die beste Entscheidung unseres Lebens. Wir fanden dort unser Glück, neue, tiefe Freundschaften und wahre Herzensverbindungen. Es war fast so, als wenn wir unsere "neuen Freunde", die wir dort fanden, schon ewig kannten und uns nach langer Zeit wieder begegneten.

Siehe auch: Tschüss Deutschland ! Hallo Ibiza ! Wie alles auf Ibiza begann


Siehe auch:

Mit diesen Einstellungen, bringst Du es im Leben zu etwas. Na ist doch wahr!

  • Ich bin Realist. Ich glaube nur das, was ich sehe.
  • Glauben gehört in die Kirche.
  • Träume sind Schäume. Davon wird man nicht satt.
  • Nur durch harte Arbeit, bringt man es im Leben zu etwas.
  • Im Leben wird Dir nichts geschenkt.
  • Das Leben ist kein Ponyhof.
  • Man kann im Leben nicht alles haben.
  • Man kann sich sein Leben ja schließlich nicht aussuchen.
  • Ohne Geld, bist Du nichts wert.
  • Nur bare Münze zählt.
  • Nur das, was ich nicht ausgebe, macht mich reicher.
  • Fordere Dein Glück nicht heraus.
  • Immer auf Nummer Sicher gehen.
  • Ja nicht aus der Reihe tanzen.
  • Kein Risiko eingehen, dann kannst Du auch nicht enttäuscht werden.
  • Liebe ist doch nichts weiter als ein chemischer Prozess.
  • Ich allein kann doch überhaupt nichts ausrichten.
  • Die da oben machen doch sowieso was sie wollen.

Siehe auch: Eigentlich ist es genau umgekehrt


Die Suche

Natürlich kam diese Zuversicht und Sicherheit, zu 100% meiner Intuition oder inneren Stimme zu folgen, nicht "über Nacht", diese Sicherheit habe ich mir im Laufe vieler Jahre erarbeitet. So habe ich mich u.a. ab Mitte der 1980er Jahre immer mehr mit meinen "Licht- und Schattenseiten" auseinandergesetzt. Ich wollte endlich wissen, warum ich mein Leben lang immer und immer wieder mit ähnlich gearteten Problemen, Situationen, Begegnungen und Personen im täglichen Leben sowie auch in meinen Träumen konfrontiert werde und warum ich dabei oft so stark emotional betroffen war. Das ist doch kein Zufall? Das muss doch einen Grund haben? Dahinter muss doch ein System oder ein Muster stecken? Das musste ich unbedingt herausfinden.

Als ich mich dieser Frage immer intensiver widmete, begann für mich ein spannender Weg voller Abenteuer und Herausforderungen. Dabei bin ich im übertragenen Sinne auf hohe Berge gestiegen und hatte einen wunderbaren klaren und schier unendlich weiten Blick genießen können. Aber ich bin auch durch einige dunkle Täler gegangen und habe mir die tiefen Abgründe und Schluchten - meine eigenen Abgründe und Schluchten - genau angeschaut. Und was ich da gesehen habe, hat mir oft gar nicht gefallen. Aber wie heißt es doch so schön: "Der Weg zum Licht führt durch den Schatten".


Wie war es bei Ihnen und Ihrer Entwicklung? Haben Sie sich für die Rebellion oder eher für die Anpassung und das Leisten entschieden?

Haben Sie sich das auch schon mal gefragt?

Siehe auch:

Jeder von uns ist auf die Erde gekommen, um hier, unter den Bedingungen des Polaritätsgesetzes, ganz bestimmte Erfahrungen und Emotionen bestmöglich zu erleben.

Wir sind alles andere als zufällig hier gestrandet und auch nicht zufällig in unsere jetzige Familie hineingeboren worden. Wir haben uns unsere Eltern, Familie und Umgebung für unseren Aufenthalt auf der Erde genau ausgesucht. Viele wichtige Faktoren für unser neues Leben wurden vorher mit allen beteiligten Personen abgesprochen, damit wir optimale Bedingungen für unser neues Leben und unsere Erfahrungswünsche vorfinden. Optimale Bedingungen, um unsere einzigartige Gabe bestmöglich zu erfahren. Und das betrifft die positive sowie die negative Seite unserer Gabe.


Die Erkenntnis

Auf meinem Weg mich selbst besser zu verstehen, lernte ich allmählich zu erkennen, dass ich ein starkes Einfühlungsvermögen, eine hohe Sensibilität besitze. Ich merkte, dass ich sehr genau verborgene Gefühle, unterschwellige Emotionen und Gedanken anderer Personen wahrnehme. Ich "fühle" quasi die Gefühle meines Gegenübers, ganz besonders die, die nicht offen gezeigt, nicht offen gelebt oder im Verborgenen gehalten, versteckt oder unterdrückt werden. Es ist so, als wenn genau dann eine Warnlampe in mir angeht und mir unüberhörbar signalisiert: "Hier wird gerade etwas unterdrückt, versteckt, verborgen, verschwiegen oder vermieden. Hier stimmt etwas nicht. Das spüre ich ganz genau."

Mein ganzes Leben bin ich immer davon ausgegangen, dass alles das, was ICH fühle und denke, auch MEINE Gefühle und MEINE Gedanken waren. Bis ich eines Tages merkte: "Halt! Stopp! Das sind ja gar nicht MEINE Gefühle, die ich gerade fühle. Das sind ja die Gefühle meines Gegenübers. Wie kann denn sowas passieren?" Plötzlich konnte ich mir nicht mehr sicher sein, ob das, was ich gerade fühle und denke, auch wirklich MEINS war oder das vom Gegenüber. Das hatte natürlich enorme Auswirkungen auf meine Gefühlswelt und auf mein Verhalten anderen gegenüber, eigentlich auf mein gesamtes Leben.

Das war ein Wendepunkt in meinem Leben und es hat einige Zeit gedauert, bis ich diese Erkenntnis so richtig realisierte. Das veränderte natürlich grundlegend meine bisherige Denkweise und Wahrnehmung. Plötzlich bekam vieles einen Sinn. Jetzt verstand ich, warum ich mich so oft so beschi... fühlte oder völlig daneben benahm und warum ständig so merkwürdige Gedanken in meinem Kopf herumschwirrten. "Na klar! Das fühlt mein Gegenüber gerade." Wow. Jetzt bekam das Wort "Mitgefühl" und "Mitleid" plötzlich eine ganz andere Bedeutung für mich.

Lebst Du wirklich DEIN eigenes Leben?
Erinnere Dich, WER Du wirklich bist!

Durchschaue das große "Lebens-Theater", das wir alle hier auf der Erde spielen. Nimm eine übergeordnete Sichtweise ein und erkenne den Sinn dahinter. Erkenne DEINE Rolle in diesem Spiel und die Rolle Deiner Mitspieler. Kennst Du Deine wahren Gaben und Qualitäten? Mehr erfahren...


Die Entscheidung

Daraufhin lernte ich immer besser zu unterscheiden, welche Emotionen und Gedanken zu mir gehörten und welche nicht. Und ich lernte meinen Wahrnehmungen und Gefühlen zu vertrauen und meine Intuition immer mehr bei Entscheidungen, Situationen und Begegnungen mit einzubeziehen. Und allmählich entwickelte sich eine immer stärkere Sicherheit und ein immer stärkeres Vertrauen in die eigene Wahrnehmung meiner Gefühle und Gedanken - in meine innere Stimme. Und das fühlte sich endlich gut und richtig an.

Heute ist mir meine innere Stimme zu einem unverzichtbaren, liebevollen Begleiter und zu einem wahren Herzensfreund geworden. Ich sehe das als eines meiner größten Geschenke an, was ich für mein Leben mitbekommen habe.

Siehe auch: Wie finde ich meine eigene Wahrheit? Ganz einfach: Frag' Dein Herz.


Auch das möchte ich sagen:
Ich erfuhr die Gnade, in einem freien Land geboren und aufwachsen zu können, mit all den dazugehörigen Privilegien und Menschenrechten. Das betrachte ich als großes Geschenk, denn das ist für die meisten Menschen auf der Erde immer noch unerreichabr und alles andere als selbstverständlich.

Bis heute erfuhr ich in meinem Leben:

  • keine Unfreiheit
  • keine gewalttätige Unterdrückung
  • keine Verfolgung
  • keine Versklavung
  • keine Gefangenschaft
  • keine Folter
  • keine Chancenlosigkeit
  • keine Hoffnungslosigkeit
  • keine Verzweiflung
  • keine Todeskrankheit
  • keine Armut
  • keine Not
  • keinen Hunger
  • und keinen Krieg

Stattdessen lebe ich, darf ich leben:

  • in Frieden
  • in Freiheit, als freier Mensch
  • in Selbstbestimmung
  • in Meinungsfreiheit
  • in Chancenfreiheit
  • in Grenzenlosigkeit
  • in Gesundheit
  • in Wohlstand
  • in Sattheit
  • in Überfluss
  • in Lebensfreude
  • in Kreativität
  • in Liebe und Freundschaft
  • in Wandlung und Veränderung

Aber das größte Geschenk war, dass ich den Grund erfahren konnte, warum ich in meiner Jugend so lange so tiefe negative Erfahrungen erlebt und gelebt habe. Seitdem ich den Grund dafür weiß, verstehe ich den tieferen Sinn, der dahinter steht. Jetzt verstehe ich, wie wichtig diese negativen Erfahrungen, für mein späteres Leben sein sollten. Denn nur durch diese tiefen Erfahrungen, konnte ich später ebenso tief im Positiven auf Erlebnisse und Ereignisse reagieren. Das war für mich eine mächtige Erkenntnis, die auch dazu beitrug, dass ich endlich Frieden mit meiner Vergangenheit schließen konnte, mit der ich lange haderte.

Heute bin ich für jede Erfahrung dankbar, die ich machen durfte, auch für die schmerzhaften und leidvollen Erlebnisse. Heute habe ich den tieferen Sinn dahinter verstanden, oder wenigstens einen Teil davon, was wiederum dazu führte, dass ich meine Erfahrungen, und ganz besonders die schmerzhaften, entsprechend würdigen, wertschätzen und anerkennen konnte, denn all das hat dazu beigetragen, dass ich (wieder) zu dem Menschen wurde, der ich wirklich bin.


Deshalb möchte ich meine persönlichen langjährigen Erfahrungen als eine Art "Aufklärungsarbeit" an andere interessierte Personen weitergeben (siehe Meine Beiträge), damit wir erkennen, damit uns bewusst wird, wer wir wirklich sind, was wir uns im Leben vorgenommen haben und was wirklich hinter unseren täglichen Begegnungen, Herausforderungen und Problemen steckt.


Übrigens:
Problem bedeutet = das Vorgeworfene, das Vorgelegte, das, was uns (zur Lösung?) vorgelegt wurde.

Das Problem ist also die Lösung !

Komisch, dass wir Probleme immer als negativ und schrecklich ansehen: "Ohje. Da gibt es ein Problem."
Warum Ohje? Warum nicht: Danke für die Lösung. Denn das Problem ist die Lösung.

Doch wie so oft im Leben: Man kann jemanden einen Lottoschein mit 6 Richtigen direkt vor die Nase halten und sagen: "Bitteschön, hier ist die Lösung Deines Problems, genau vor dir, Du brauchst nur zugreifen."
Doch was passiert? Derjenige schaut Dich verwundert an und sagt: "Was meinst Du damit?" Er sieht die Lösung nicht, obwohl sie genau vor ihm liegt.

Siehe auch: Probleme sind "Geschenke" des Lebens


Bitte bedenken Sie:
Wir alle sind mit einem unsichtbaren, kosmischen Band miteinander verbunden und jeder unserer Handlungen oder Taten sowie jeder unserer Gedanken, hat direkte Auswirkungen auf unser Umfeld sowie auch auf alles andere auf dieser Erde und noch weit, weit darüber hinaus. Deshalb sind wir in jeder Sekunde der ALLEINIGE Schöpfer unserer eigenen Realität. Den meisten von uns ist das nicht wirklich klar. "Na ich weiß nicht. Kann das wirklich sein?" Wir haben schlichtweg vergessen, wer wir wirklich sind und welche fantastischen Möglichkeiten uns in jeder Sekunde unseres Lebens zur Verfügung stehen, denn dann würden wir erkennen, welche Wunder in jedem Augenblick um uns herum geschehen.

Siehe auch: Unsere Gedanken und Sprache sind mächtige Werkzeuge


Auf jeden Fall habe ich EINE Lektion im Leben ganz sicher gelernt: Ich öffne jetzt immer VORHER eine Tür, bevor ich durch sie hindurch gehe. Na ja, jedenfalls immer öfter...

Herzlichst, Ihr Peter Reifegerste

Siehe auch: Basis-Thema Schattenarbeit

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den größten Schatten im ganzen Land?

Jeder von uns wird auch mit dem Gegenpol seiner Gabe, seiner Schattenseite, konfrontiert. Die Lehre über unser Licht und unseren Schatten, ist eine der fundamentalsten Lernaufgaben für jeden von uns. Wer dieses Prinzip versteht und verinnerlicht, - ja, dahinter steckt ein Prinzip - wird das Leben und den Sinn in einem ganz neuen Licht sehen, wird seine Herzensqualität erkennen und sich annehmen, mit allen Licht- und Schattenseiten. Mehr erfahren...


Und noch ein Tipp

Wenn Sie einen Traum, eine Idee, eine Vision haben und sich von ganzen Herzen wünschen dies zu verwirklichen, dann fangen Sie JETZT und HEUTE damit an. Verschieben Sie nichts auf Morgen. Machen Sie es heute. Morgen sind wieder ganz andere Sachen wichtig und Sie verschieben es auf Übermorgen oder auf nächste Woche oder wenn Sie Urlaub haben oder wenn Sie in Rente gehen usw. usw. Und plötzlich sind Monate und Jahre vergangen und Sie sagen sich: "Naja, das war mal ein Traum von mir. Das wäre sowieso nichts geworden".
Das ist Blödsinn!

Oder Sie haben felsenfeste Argumente, die absolut dagegen sprechen, dass Sie jetzt beginnen:
"Also jetzt passt es nun wirklich überhaupt nicht! Heute habe ich wirklich wichtigere Dinge zu tun! Ich hab ja schließlich auch noch eine Familie zu versorgen oder einen Beruf, um den ich mich kümmern muss. Irgendwoher muss ja das Geld kommen. Also SOOO einfach ist es nicht getan."
So ein Quatsch!

Vielleicht haben Sie auch Argumente wie fehlende finanzielle Mittel, fehlende Zeit, Beruf, Partner, Eltern usw., dann möchte Ihnen sagen: Das sind alles faule Ausreden. Sie haben nur kein Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten. Wenn Sie es wirklich von Herzen wollen, dann fangen Sie einfach an. Der Rest kommt von ganz allein.

Bitte denken Sie immer daran: Sie sind ein großartiger Mensch, der über fantastische Ideen, geniale Fähigkeiten und über ein riesiges Energie- und Machtpotential verfügt.
Gehen Sie auf die Suche nach Ihren Fähigkeiten. Sie werden staunen, welche Türen sich dann plötzlich für Sie öffnen.

Bedenken Sie auch: Bei allem, was wir Menschen erschaffen und vollbracht haben, gab es am Anfang immer EINE Person mit diesem, einen Traum. Alles beginnt mit einem Gedanken, einer Idee, einer Vision, einem Traum. Und Träume bleiben solange Schäume, bis man sie in die Tat umsetzt.


Erfülle Dir Deine Träume !

Finde heraus, was Dir wirklich am Herzen liegt und dann fange einfach an und mache es mit voller Begeisterung. Mache es nicht abhängig von Zeit, Erfolg, Ruhm, Geld, Anerkennung oder sonstigem. Wenn Du es mit dem Herzen machst, kommt alles andere wie von selbst, denn Du ziehst es "magisch" an.

Gehe das Risiko ein, so zu sein, wie Du bist !
Sei einfach Du selbst !


  • HÄTTE
  • KÖNNTE
  • WÜRDE
  • SOLLTE
  • MÜSSTE
  • WENN ... DANN ...
  • GEHT GERADE NICHT
  • PASST JETZT GAR NICHT
  • HAB' ZU VIEL STRESS
  • MACH' ICH MORGEN
  • HAB' KEIN GELD
  • HAB' KEINE ZEIT
  • VIELLEICHT BRAUCHE ICH NOCH EINE WEITERE AUSBILDUNG
  • VIELLEICHT KANN ICH DAS GAR NICHT
  • VIELLEICHT WERDE ICH ABGELEHNT
  • ICH WEISS NICHT, OB ICH SO EINE ENTTÄUSCHNG VERKRAFTEN KANN

Schluss damit !
MACH ES EINFACH !
MACH ES JETZT !

 


Siehe auch:
Meine Beiträge ▶



Siehe auch:

Bewusstseinsarbeit auf Ibiza

COSMOPOLITAN 09/1995:
"Sylvia und Peter gaben 1991 in Hamburg Job und Haus auf und wanderten nach Ibiza aus."

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Die Lichtgruppe Ibiza, gegründet von Sylvia und Peter Reifegerste, existierte von 1992 bis 2011.
Mehr erfahren ▶



Autor: Peter Reifegerste